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Eine Ode an den Sommer – die Hängematte

Ganz egal, ob es sich um einen lauen Sonnabendabend handelt, oder doch eine wohlverdiente Urlaubswoche auf Balkonien; Ist doch die Hängematte, – neben dem Kühlschrank – der, am stärksten frequentierte Ort des heimischen Chalets. Ab Mitte Mai ist das Motto prickelnd einfach und unwiderstehlich himmlisch:
 
Leg´ dich in die Hängematte, nicht ins Zeug!“

Die Hängematte im Speziellen aber auch im Allgemeinen ist, sobald der Planet am Himmel steht, der hänge-möbelgewordene Platz der Glückseligkeit. In luftiger Horizontale lässt sich die feine Bar-Jazz-Playlist auf youtube einwandfrei genießen und der neueste Band aus den kundigen Händen einer Donna Leon verlustieren uns die Zeit in der Schwebe. Selbst die ordinäre Siesta nach einem wohl-tuendem/schmeckendem Tom Collins wird in der Hängematte zum budspenceresken Kulturgut.
 
Sie ist und bleibt das immerwährende It-Piece, welchem man nicht genügend Lobeshymnen und Liebesarien singen kann! Wir fassen alles zusammen, was es um die hängende Matte zu wissen gibt, und entführen Sie in ein Reich aus tausendundeinem Schlaf!
 
 

Eine Frage des Materials – Stoff für die Hängematte

Bevor wir in die hohe Kunst der Hängematten eintauchen, widmen wir uns ganz bodenständigen und profanen Themen! Aus welchem Material lassen sich Hängematten „bauen“?
Hier ist dem kreativen Baumeister beinahe keine Grenze gesetzt! Waren es in der Vergangenheit Leder, Tierhäute oder Sisal, die mit fachmännischer Eleganz und atemberaubender Präzision zum Gemütlichkeitstempel umfunktioniert werden.  
Lässt sich Anno 2019 beinahe aus jedem Material eine Hängematte basteln! Stoff in Batiktönen „rockt“ genauso wie die high-tech Version aus waschechtem NASA-Material. Selbst DIY-Hängematten aus Kunststoffplanen (sieht man auf jedem Festival) können mit einer entsprechenden Auflage zu einem herrlichen Ruhelager für so manche Stunden werden. Die Materialfrage hängt auch viel vom Image der Hängematte ab. Öko, trendig, designig oder klar-modern – für jeden Anspruch findet sich die passende Matte.
 

Welche Arten von Hängematten gibt es?

Wer auf der Suche nach einer neuen (oder alten) Hängematte ist, sollte sich der Tatsache bewusst werden, dass es für jeden Anwendungszweck die passende Hängematte gibt.
Die klassischen Hängematten-Arten sind: die Netzhängematte, die Tuchhängematte und die Stabhängematte. Hier gehen wir kurz auf Vorteile und/ oder Eigenheiten des jeweiligen Materials ein.

Die Netzhängematte: Dieser klassische Mattentyp kommt aus dem fernen Südamerika und ist für viele DIE Hängematte schlechthin. Diese Matte besteht aus einem engen Netz aus Baumwollfäden, welches den Körper dicht umschließt. Aufgrund der „Bauart“ sind diese Matten sehr flexibel, unheimlich bequem und durch die permanente Belüftung ist die Netzmatte der perfekte Begleiter durch den Sommer und für den dreimonatigen Trip durch Südamerika!
Die „Fischernetz“-Matte ist auf dickeren Fäden geknüpft und ist weniger engmaschig, als ihr filigraner Bruder. Diese „dicke“ Hängematte ist zwar in Sachen Optik über jeden Zweifel erhaben, doch der Liegekomfort und der „Flexi-Gedanke“ ist eine Prise schlechter.


Tuchhängematte: Wie nicht anders erwartet besteht die Tuchhängematte aus einem fest, relativ fest gewobenen Tuch, welches das „Bett“ unserer Hängematte ist. Diese Konstruktion ist robust, rustikal, klimafit und beinahe winterfest. Das gewobene Tuch ist in Sachen „Zug“ und Wärmeisolation eine Klasse für sich. Auch der Komfort im „Anliegen“ ist eine ziemliche Marke! Das festere Tuch gibt Halt und überzeugt durch richtig viel Geborgenheit. Im Vergleich zur Netzmatte ist die Tuchversion nicht ganz so belastbar und flexibel. Die Tuchhängematte ist prädestiniert für den Indoor-Einsatz. Auch wenn man den Gemütlichkeits-Rolls-Royce gerne überall aufhängen und mithinnehmen möchte. Tuchhängematten sind bei hoher Stoffqualität ziemlich schwer und etwas anfällig gegen Regen und Nässe. Je mehr Material umso mehr kann natürlich feucht bleiben.


Die Stabhängematte: An den beiden Endstücken der Liegefläche finden sich zwei Stäbe, die meist mit einer Baumwolle oder Sisal in einer Hängeöse enden. Auch wenn man Dank der Stäbe ein wenig das King-of-The-Road-Gefühl hegt (und eine ziemlich gute Aussicht genießen kann) die Stabhängematten sind ein wenig nervös und wackelig. Ebenso unhandlich ist die Pflege dieser Hängematte! Wegen der Holzteile kann die Stabhängematte nicht in die Waschmaschine. Ergo, dieses Schätzchen ist auf manuelle Pflege und Handwäsche angewiesen. Das kann auf Dauer nerven. 
 

Wie hängt eine Hängematte richtig?

Es ist alles eine Frage der Technik! Selbst auf dem kleinstem Citybalkon findet sich noch genügend Fläche, um sich mit einer kleinen aber feinen Hängematte zu verwöhnen (eine noch platzsparendere Alternative ist der Hängesessel, dieser ist in Sachen Flächenfraß beinahe unsichtbar). Die Decken- oder Wandmontage mit speziellem Werkzeug und selbstsichernden Arritierungen bietet sich vor allem auf kleiner Fläche an. Hierbei kann man aus einer staatlichen Auswahl an Befestigungssystemen und Möglichkeiten wählen. Spannseile plus Umlenkrollen eigenen sich beispielsweise auch als Montage-Kit zwischen zwei Bäumen oder einem extra dafür gefertigten Gestell. In der großen weiten Stadt kann natürlich auch mal ein Balkonständer für die Montage zweckentfremdet werden.  Gibt es partout keine Wand, keinen Baum, keinen Balkonständer, so muss hier ein freistehendes Gestell für die tragende Rolle sorgen! Achtung, hierbei herrscht meist eine akute Kipp- oder Wackelgefahr. Für erfahrene Camper und Outdoor-Schläfer/Entspanner gibt es natürlich auch fertige Spannsysteme, um damit z.b. zwischen zwei Bäumen ein Power-Nap zu halten. Häufig sind diese Halterungssysteme wie eine Slackline aufgebaut und somit flott transportabele, leicht und garnichtmal so kostspielig. Für jeden der gerne draußen entspannt, ist dies eine erprobte und sinnvolle Lösung.
 

Bequem oder bezaubernd – das lässt sich anpassen!

In Sachen Bequemlichkeit lässt sich auch aus dem unbequemsten Mattenzeitgenossen noch ordentlich etwas drauflegen und auch für einen etwas angestaubten Look lässt sich flott eine Lösung finden. Mit einer Sommerdecke und mehreren Kissen wird die Hängematte zum Cozy-Flagship und sorgt für Entspannung und ein rustikales Wohnklima.